Inspiration

Jahresreflexion 2025 – Mein Teeweg zwischen Struktur, Mehrwert und leiser Sichtbarkeit

Ende 2024, in meiner Jahresreflexion, habe ich eine klare Entscheidung getroffen.Ich wollte ruhiger treten. Erwartungen herausnehmen. Vor allem die Erwartungen an mich selbst. Nicht weniger arbeiten – sondern anders.Weg von der Frage, ob das, was ich tue, endlich „erfolgreich“ ist.Hin zu der Frage, ob es für meine Leser überhaupt hilfreich ist. Ich schreibe diesen Tee […]

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Warum Tee verbindet: Eine Begegnung, die zeigt, was Tee wirklich bedeutet

Eine Einladung, die mehr war als ein Treffen Vor ein paar Tagen bekam ich eine Einladung zum Tee.Eine einfache Nachricht, warm und unspektakulär – doch sie trug bereits dieses stille Versprechen in sich, das nur Tee auslösen kann.Ich nahm an, und am Samstag war es soweit. Ein schlichter Teetisch und ein alter weißer Tee Ich

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Wie Worte aus Tee entstehen

Der Fluss der Worte

Je tiefer ich schrieb, desto stärker spürte ich:
Der Tee floss nicht nur in meine Schale.
Er floss durch mich hindurch.

Mit jedem Aufguss löste er etwas in mir – eine Art innerer Strom, der die Worte aus ihren Verstecken holte.
Es war derselbe Rhythmus, derselbe Atem:
Wie Tee, der von der Kanne in die Schale gleitet, fanden auch die Sätze ihren Weg aufs Papier.
Unaufgeregt, aber unaufhaltsam.

Nicht ich schrieb.
Der Tee schrieb mit.

Ein Manuskript, das atmet

Nun liegt ein erstes Manuskript vor mir.
Noch roh, noch im Kreis derer, die es prüfen und durchdringen dürfen.
Aber es ist vollständig.
Und es trägt die Spuren all dieser Reisen – der sichtbaren und der unsichtbaren.

Dies hier ist kein großes Announcement.
Es ist ein leises Zurückblicken.
Ein Moment zwischen dem Entstehen und dem Teilen.

Merksatz für den Leser

Tee bringt uns dorthin zurück, wo wir innerlich noch wohnen – auch wenn unsere Füße längst weitergegangen sind.

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🌿 Romanticize Your Life – Die Magie im Alltäglichen

Ich habe diesen Satz letztens gehört:„Romanticize your life.“Und irgendetwas macht er mit mir. Ich sitze hier beim Tee, der Dampf zieht leise auf, das Wasser beginnt zu singen, und während ich den ersten Aufguss gieße, rollt dieser Satz wieder in mir auf – nicht laut, eher wie eine sanfte Welle, die gegen mein Herz schlägt. „Romanticize your life.“Mach

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Die Jammergesellschaft im Teebecher – was wir vom Tee über Stärke lernen

Vor kurzem hat mich ein Artikel meines Freundes Marcus Bohlander inspiriert: „Buddha was dead wrong“.Provokant, unbequem, überzogen – und genau deshalb wertvoll. Er kritisiert, wie der Westen den Satz „Leben ist Leiden“ absolut setzt, ohne Kontext, ohne Reflexion. Und beim Lesen habe ich gemerkt: Genau dasselbe passiert beim Tee. Bubble Tea & die Flucht ins Süße

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Tee im Fokus: Produkt oder Erlebnis?

Von der schnellen Hilfe zum tiefen Erlebnis  In Deutschland hat Tee oft den Charakter eines Medikaments.Bei Erkältung gibt es Kamille.Bei Bauchschmerzen Pfefferminze.Bei Unruhe Melisse. Ein Teebeutel wird ins Glas gehängt – schnell, praktisch, ohne viel Überlegung.So wie man eine Tablette einnimmt: mit der Hoffnung auf schnelle Wirkung. Doch genau darin liegt die Begrenzung. Tee wird reduziert auf

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Letzter Tag in Schottland – Zwischen Highlands und Heimkehr

Der Morgen in Oban beginnt still. Unser kleines Hotel hat keine Küche, also bereiten wir uns selbst ein Frühstück zu. Nichts Besonderes, und doch so kostbar: Tee dampft im Becher, Brot und Früchte auf dem Teller. Hinter dem Fenster liegt das Meer, und die Sonne schiebt sich zögerlich durch die Wolken, die die Nacht hindurch

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Tag 4 in Schottland – Von Küstenzauber, Ruinen und Schlachtfeldern

Ein Morgen im St. Olaf Golf Hotel Der Tag beginnt im St. Olaf Golf Hotel in Cruden Bay – ein kleines, herzlich geführtes Haus mit Blick auf den Golfplatz und die Nordsee. Unser Zimmer war gemütlich, die Begrüßung warm – und das Frühstück ein kleines Fest: frisches Obst, knuspriges Brot, und vor allem unser erster Porridge

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Dritter Tag in Schottland – Von Edinburgh in die Weite der Lowlands

Das Scott Monument erhebt sich schwarz und stolz gegen den Himmel, als wolle es uns ein letztes Mal verabschieden. Wir verlassen Edinburgh – dankbar für die Eindrücke, aber auch ein wenig erleichtert, das Gewusel der Stadt hinter uns zu lassen. Jetzt lockt uns die Weite, die Klarheit, das offene Land. Mit dem Bus geht es hinaus

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